Klassischer Cocktail · Geführtes Rezept
Rob Roy
Jetzt mixenScotch Whisky bringt Rauch und Malz in die Verbindung aus süßem Wermut und Bitters. Eine warme, etwas weichere Variante des Manhattan.
Im GlasScotch Whisky · Süßer Wermut · Angostura Bitters
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Was reinkommt
Zutaten

Bereitmachen, bevor du eingießt
Dein Glas: Coupette.
Der Stiel hält deine Hand vom kalten Drink fern, und aus der gerundeten Kuppa trinkt sich ein Drink ohne Eis ganz leicht.
- Standardgröße
- 200 ml6¾ oz
- Eis & Servieren
- Vorher kühlen; ohne Eis servieren.
- Falls du das Glas nicht hast
- Nimm ein kleines Martiniglas oder ein Dessertglas mit Stiel.
- Shaker
- Barsieb (oder ein kleines Küchensieb)
- Jigger oder Messlöffel
- Scotch Whisky60 ml
- Süßer Wermut30 ml
- Angostura Bitters2 Spritzer Angostura Bitter
Von der Flasche ins Glas
Zubereitung
- 01

In den Shaker abmessen Gieße 60 ml Scotch Whisky in deinen Shaker
Scotch Whisky
- 02

In den Shaker abmessen Füge 30 ml Süßer Wermut hinzu
Süßer Wermut
- 03

In den Shaker abmessen Füge 2 Spritzer Angostura Bitter hinzu
Angostura Bitters
- 04

Eis in den Shaker Fülle den Shaker mit Eis
- 05

Verschließen und schütteln Verschließe den Shaker und schüttle kräftig
- 06

Sauber abseihen Seihe in ein vorgekühltes Glas ab — ohne Eis
- 07

Frisch garnieren Zum Schluss — gib zwei Brandykirschen am Spieß dazu
Hintergrund
Rob Roy: Herkunft & Charakter

Der Manhattan zieht nach Norden
Die überlieferte Geschichte bindet den Drink an die Waldorf-Bar der 1890er und an eine gleichnamige Operette, die damals in New York lief. Nimm das als Tradition, nicht als Beweis. Fest steht die Form: die Manhattan-Vorlage, angewandt auf Blended Scotch — ein Tausch, der seit weit über einem Jahrhundert hält und bis heute unter eigenem Namen auf Karten steht.
Häufige Fragen
Das Rob Roy-FAQ
Welchen Scotch soll ich dafür kaufen?
Einen Blend, keinen Single Malt. Etwas aus dem Bereich Famous Grouse oder Monkey Shoulder hat genug Malzcharakter, um dem Wermut standzuhalten, ohne dass der Torfrauch dagegen ankämpft. Heb die Islay-Flasche zum Ausschwenken des Glases auf, wenn du Rauch willst, oder trink sie pur.
Also ein Manhattan mit Scotch?
Im Kern ja, und der Tausch verändert mehr, als du erwarten würdest. Rye drückt Würze und Pfeffer in den Wermut. Scotch bringt Getreidesüße und einen leisen Rauch, also landet der Drink runder und weniger scharf. Wer Manhattans aggressiv findet, bevorzugt oft genau diesen.
Gibt es eine trockene Version?
Ja. Süßer Wermut gegen trockenen getauscht ergibt einen Dry Rob Roy, magerer und strenger, meist mit Zitronenzeste statt Kirschen. Halbe-halbe von beiden ergibt einen Perfect Rob Roy. Alle drei sind Standard, also bestell sie beim Namen — eine ordentliche Bar weiß Bescheid.
Sind die Kirschen nur Dekoration?
Nicht, wenn es gute sind. Eine echte Luxardo oder Amarena lässt etwas dunklen Sirup ins Glas laufen, und diese Süße spielt gegen das Malz. Die grellroten aus dem Supermarkt bringen Mandelaroma und Lebensmittelfarbe mit, und beides wirst du schmecken.
Rob Roy: Welche Zutaten kommen ins Glas?
Das klassische Rezept für Rob Roy: 60 ml (2 oz) Scotch Whisky, 30 ml (1 oz) Süßer Wermut, 2 Spritzer Angostura Bitter Angostura Bitters. Die Mengen gelten für ein Glas — oben schaltest du auf oz um und rechnest auf 2–4 Drinks hoch.
Rob Roy: Wie stark ist der Drink?
Fertig gemixt liegt Rob Roy bei rund 34 % Vol. — bevor schmelzendes Eis weiter verdünnt. Damit ist der Drink spirituosenbetont — näher am Martini als am Bier, also trink ihn langsam.
Rob Roy: geschüttelt oder gerührt?
Rob Roy wird geschüttelt. Rund 13 Sekunden mit reichlich Eis, dann stimmen Kälte und Verdünnung.
Technik-Feinschliff






