Klassischer Cocktail · Geführtes Rezept

Affinity

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Scotch mit gleichen Teilen trockenem und süßem Wermut, dazu Bitters. Rauchig, weinig und ausgewogen — ein aromatischerer Rob Roy.

Dauer~2 Min.EinfachStärkeStarketwa 27 % Vol.MethodeGeschüttelt8 geführte SchritteZutaten4Coupette oder Martiniglas
Spirit-forward

Im GlasScotch Whisky · Trockener Wermut · Süßer Wermut · Angostura Bitters

Genaue Mengen ansehen
Foto: Affinity-Cocktail
Geführt mixenEin Handgriff nach dem anderen — Timer inklusive.

Was reinkommt

Zutaten

Eine leere, klare Coupette mit flacher, gerundeter Kuppa und schlankem Stiel.
ServierglasCoupette

Bereitmachen, bevor du eingießt

Dein Glas: Coupette.

Der Stiel hält deine Hand vom kalten Drink fern, und aus der gerundeten Kuppa trinkt sich ein Drink ohne Eis ganz leicht.

Standardgröße
200 ml oz
Eis & Servieren
Vorher kühlen; ohne Eis servieren.
Falls du das Glas nicht hast
Nimm ein kleines Martiniglas oder ein Dessertglas mit Stiel.
Werkzeug bereitlegen
  • Shaker
  • Barsieb (oder ein kleines Küchensieb)
  • Jigger oder Messlöffel
Alle Glastypen vergleichen
Mengen an dein Glas anpassen: Coupette oder MartiniglasWir merken uns diese Glasgröße.
  • Scotch Whisky30 ml
  • Trockener Wermut22 ml
  • Süßer Wermut22 ml
  • Angostura Bitters2 Spritzer

Von der Flasche ins Glas

Zubereitung

  1. 01
    Instructional sketch: Measure and pour spirit whiskey into the shaker tin without serving ice.
    In den Shaker abmessen

    Gieße 30 ml Scotch Whisky in deinen Shaker

    • Scotch Whisky
  2. 02
    Instructional sketch: Measure and pour liqueur orange into the shaker tin without serving ice.
    In den Shaker abmessen

    Füge 22 ml Trockener Wermut hinzu

    • Trockener Wermut
  3. 03
    Instructional sketch: Measure and pour liqueur orange into the shaker tin without serving ice.
    In den Shaker abmessen

    Füge 22 ml Süßer Wermut hinzu

    • Süßer Wermut
  4. 04
    Instructional sketch: Measure and pour pantry bitters into the shaker tin without serving ice.
    In den Shaker abmessen

    Füge 2 Spritzer Angostura hinzu

    • Angostura Bitters
  5. 05
    Instructional sketch: Add cubed ice to the shaker tin.
    Eis in den Shaker

    Fülle den Shaker mit Eis

  6. 06
    Instructional sketch: Seal the two-piece shaker and shake it firmly with both hands.
    Verschließen und schütteln

    Verschließe den Shaker und schüttle kräftig

  7. 07
    Instructional sketch: Strain the orange cocktail from the shaker into the coupe glass without serving ice.
    Sauber abseihen

    Seihe in ein vorgekühltes Glas ab — ohne Eis

  8. 08
    Instructional sketch: Finish the orange drink in the coupe glass without serving ice with Cherry.
    Frisch garnieren

    Zum Schluss — gib eine Cocktailkirsche dazu

Hintergrund

Affinity: Herkunft & Charakter

Ein Old Fashioned, ein Whiskey Sour und ein prickelnder Whiskey-Highball in einer warmen Bar.

Was »perfect« hier bedeutet

Barleute nennen einen Drink »perfect«, wenn der Wermut halb süß, halb trocken aufgeteilt ist. Das ist eine Kurzform über den Aufbau und hat nichts mit Qualität zu tun. Der Affinity ist ein Perfect Rob Roy unter anderem Namen, was ungefähr sagt, was zu erwarten ist: Getreide und leichter Rauch vom Scotch, weinige Süße auf der einen Seite, ein trockenes kräuteriges Schnappen auf der anderen.

Was die Bitters hier leisten

Zwei Spritzer Angostura leisten hier mehr als in den meisten Scotch-Drinks. Whisky und Wermut teilen viele weiche, abgerundete Aromen, und ohne Bitter wird die Mitte des Drinks unbestimmt und süßlich. Nelke und Enzian geben ihm die Kontur. Drei Spritzer, wenn dein Blend ein sanfter ist.

Häufige Fragen

Das Affinity-FAQ

Funktioniert ein getorfter Islay-Malt darin?

Er übernimmt den Drink. Rauch legt sich auf den Wermut, statt sich mit ihm zu verbinden, eine Laphroaig-Fassung schmeckt also nach zwei getrennten Drinks in einem Glas. Blended Scotch ist die traditionelle Menge und die sicherste. Für Malt-Charakter ohne Lagerfeuer nimm einen ungetorften Speyside.

Ich habe nur einen Wermut. Was habe ich gemacht?

Süß allein ergibt einen Rob Roy. Trocken allein ergibt einen Dry Rob Roy, streng und viel stärker auf die Bitter gestützt. Sie aufzuteilen ist hier der ganze Punkt: Süß bringt Frucht und Körper, trocken Säure und Kräuter, und zwischen beiden verliert der Whisky seine Kanten.

Soll er mit 30 ml wirklich so whiskyarm sein?

So ist der Aufbau geschrieben, und er ergibt einen milden Drink. Dreißig Milliliter Scotch unter 44 ml Wermut liegen näher am Aperitif als am Manhattan. Soll der Whisky führen, geh auf 45 ml Scotch mit 22 ml von jedem Wermut und lass die Bitter, wie sie sind.

Kirsche oder Zeste?

Die Kirsche greift den süßen Wermut auf und ist traditionell. Eine Zitronenzeste tut das Gegenteil: Sie schneidet den Wein und schiebt den Drink ins Trockene, was zu einem leichteren Blend passt. Nimmst du eine Kirsche, dann eine echte in Brandy; die neonfarbenen aus dem Supermarkt bluten Farbstoff und schmecken nach sehr wenig.

Affinity: Welche Zutaten kommen ins Glas?

Das klassische Rezept für Affinity: 30 ml (1 oz) Scotch Whisky, 22 ml (0.75 oz) Trockener Wermut, 22 ml (0.75 oz) Süßer Wermut, 2 Spritzer Angostura Angostura Bitters. Die Mengen gelten für ein Glas — oben schaltest du auf oz um und rechnest auf 2–4 Drinks hoch.

Affinity: Wie stark ist der Drink?

Fertig gemixt liegt Affinity bei rund 27 % Vol. — bevor schmelzendes Eis weiter verdünnt. Damit ist der Drink spirituosenbetont — näher am Martini als am Bier, also trink ihn langsam.

Affinity: geschüttelt oder gerührt?

Affinity wird geschüttelt. Rund 13 Sekunden mit reichlich Eis, dann stimmen Kälte und Verdünnung.