Klassischer Cocktail · Geführtes Rezept
Jasmine
Jetzt mixenEin Gin Sour mit bitterer Campari-Kante, der deutlich nach Grapefruit schmeckt — zartrosa und im Stillen brillant.
Im GlasGin · Campari · Triple Sec / Cointreau · Frischer Zitronensaft
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Was reinkommt
Zutaten

Bereitmachen, bevor du eingießt
Dein Glas: Coupette.
Der Stiel hält deine Hand vom kalten Drink fern, und aus der gerundeten Kuppa trinkt sich ein Drink ohne Eis ganz leicht.
- Standardgröße
- 200 ml6¾ oz
- Eis & Servieren
- Vorher kühlen; ohne Eis servieren.
- Falls du das Glas nicht hast
- Nimm ein kleines Martiniglas oder ein Dessertglas mit Stiel.
- Shaker
- Barsieb (oder ein kleines Küchensieb)
- Jigger oder Messlöffel
- Gin45 ml
- Campari8 ml
- Triple Sec / Cointreau8 ml
- Frischer Zitronensaft22 ml
Von der Flasche ins Glas
Zubereitung
- 01

In den Shaker abmessen Gieße 45 ml Gin in deinen Shaker
Gin
- 02

In den Shaker abmessen Füge 8 ml Campari hinzu
Campari
- 03

In den Shaker abmessen Füge 8 ml Triple Sec / Cointreau hinzu
Triple Sec / Cointreau
- 04

In den Shaker abmessen Füge 22 ml Frischer Zitronensaft hinzu
Frischer Zitronensaft
- 05

Eis in den Shaker Fülle den Shaker mit Eis
- 06

Verschließen und schütteln Verschließe den Shaker und schüttle kräftig
- 07

Sauber abseihen Seihe in ein vorgekühltes Glas ab — ohne Eis
- 08

Frisch garnieren Zum Schluss — gib eine essbare Blüte am Spieß dazu
Hintergrund
Jasmine: Herkunft & Charakter

Die Grapefruit, die fehlt
Der amerikanische Barkeeper Paul Harrington stellte ihn in den neunziger Jahren zusammen und benannte ihn nach einer Freundin, und er verbreitete sich vor allem von Mund zu Mund unter Leuten, die der Zutatenliste nicht glauben wollten. Vier Dinge, keines davon Grapefruit, und heraus kommt der Geschmack eines Grapefruit-Sours. Sehr wenig sonst im Standardrepertoire des Gin bringt dieses Kunststück fertig.
Häufige Fragen
Das Jasmine-FAQ
Woher kommt der Grapefruitgeschmack?
Aus dem Zusammentreffen von Bitterkeit und Zitrone. Die chininartige Kante des Campari fällt an dieselbe Stelle am Gaumen wie die weiße Haut der Grapefruit, und der Orangenlikör liefert die Schalennote. Niemand gibt Grapefruit dazu. Tust du es, bricht die Illusion in etwas Trüberes und weniger Interessantes zusammen.
Reichen 8 ml Campari wirklich?
Sie reichen, und über 15 ml hinaus ist es ruiniert. Ab dort wird der Drink richtig rot, und die Bitterkeit wirkt nicht mehr wie Frucht. Abmessen statt nach Augenmaß gießen. Zwischen einem blassrosa Jasmine und einem stumpf bitteren liegen ungefähr zwei Barlöffel.
Welcher Gin passt am besten?
Ein trockener London-Stil mit Wacholder vorn. Campari und Zitrone lassen einem weichen zeitgenössischen Gin sehr wenig Raum, sich zu zeigen, und ein blumiger streitet mit dem Orangenlikör um dieselbe Stelle. Beefeater, Tanqueray oder alles in dem Register hält die Form.
Würde Aperol statt Campari gehen?
Er würde gehen, aber du bekommst einen anderen Drink. Aperol trägt etwa halb so viel Bitterkeit und merklich mehr Zucker, der Grapefruit-Trick verschwindet also und Orangenbonbon übernimmt. Ist Aperol offen, gieß 15 ml davon und nimm den Orangenlikör auf einen Barlöffel zurück.
Jasmine: Welche Zutaten kommen ins Glas?
Das klassische Rezept für Jasmine: 45 ml (1.5 oz) Gin, 8 ml (0.25 oz) Campari, 8 ml (0.25 oz) Triple Sec / Cointreau, 22 ml (0.75 oz) Frischer Zitronensaft. Die Mengen gelten für ein Glas — oben schaltest du auf oz um und rechnest auf 2–4 Drinks hoch.
Jasmine: Wie stark ist der Drink?
Fertig gemixt liegt Jasmine bei rund 28 % Vol. — bevor schmelzendes Eis weiter verdünnt. Damit ist der Drink spirituosenbetont — näher am Martini als am Bier, also trink ihn langsam.
Jasmine: geschüttelt oder gerührt?
Jasmine wird geschüttelt — Faustregel: alles mit Zitrussaft kommt in den Shaker. Rund 13 Sekunden mit reichlich Eis, dann stimmen Kälte und Verdünnung.
Technik-Feinschliff
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