Klassischer Cocktail · Geführtes Rezept

Champs-Élysées

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Ein Cognac-Sour, angehoben von kräutrigem grünem Chartreuse — wie ein Sidecar, der aufs Schweizer Internat ging. Komplex und elegant.

Dauer~3 Min.EinfachStärkeStarketwa 32 % Vol.MethodeGeschüttelt9 geführte SchritteZutaten5Coupette oder Martiniglas
Sour

Im GlasCognac · Grüner Chartreuse · Frischer Zitronensaft · Zuckersirup · Angostura Bitters

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Foto: Champs-Élysées-Cocktail
Geführt mixenEin Handgriff nach dem anderen — Timer inklusive.

Was reinkommt

Zutaten

Eine leere, klare Coupette mit flacher, gerundeter Kuppa und schlankem Stiel.
ServierglasCoupette

Bereitmachen, bevor du eingießt

Dein Glas: Coupette.

Der Stiel hält deine Hand vom kalten Drink fern, und aus der gerundeten Kuppa trinkt sich ein Drink ohne Eis ganz leicht.

Standardgröße
200 ml oz
Eis & Servieren
Vorher kühlen; ohne Eis servieren.
Falls du das Glas nicht hast
Nimm ein kleines Martiniglas oder ein Dessertglas mit Stiel.
Werkzeug bereitlegen
  • Shaker
  • Barsieb (oder ein kleines Küchensieb)
  • Jigger oder Messlöffel
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Mengen an dein Glas anpassen: Coupette oder MartiniglasWir merken uns diese Glasgröße.
  • Cognac45 ml
  • Grüner Chartreuse15 ml
  • Frischer Zitronensaft15 ml
  • Zuckersirup8 ml
  • Angostura Bitters1 Spritzer

Von der Flasche ins Glas

Zubereitung

  1. 01
    Instructional sketch: Measure and pour spirit whiskey into the shaker tin without serving ice.
    In den Shaker abmessen

    Gieße 45 ml Cognac in deinen Shaker

    • Cognac
  2. 02
    Instructional sketch: Measure and pour liqueur herbal into the shaker tin without serving ice.
    In den Shaker abmessen

    Füge 15 ml Grüner Chartreuse hinzu

    • Grüner Chartreuse
  3. 03
    Instructional sketch: Measure and pour fresh lemon into the shaker tin without serving ice.
    In den Shaker abmessen

    Füge 15 ml Frischer Zitronensaft hinzu

    • Frischer Zitronensaft
  4. 04
    Instructional sketch: Measure and pour pantry syrup into the shaker tin without serving ice.
    In den Shaker abmessen

    Füge 8 ml Zuckersirup hinzu

    • Zuckersirup
  5. 05
    Instructional sketch: Measure and pour pantry bitters into the shaker tin without serving ice.
    In den Shaker abmessen

    Füge 1 Spritzer Angostura hinzu

    • Angostura Bitters
  6. 06
    Instructional sketch: Add cubed ice to the shaker tin.
    Eis in den Shaker

    Fülle den Shaker mit Eis

  7. 07
    Instructional sketch: Seal the two-piece shaker and shake it firmly with both hands.
    Verschließen und schütteln

    Verschließe den Shaker und schüttle kräftig

  8. 08
    Instructional sketch: Strain the orange cocktail from the shaker into the coupe glass without serving ice.
    Sauber abseihen

    Seihe in ein vorgekühltes Glas ab — ohne Eis

  9. 09
    Instructional sketch: Finish the orange drink in the coupe glass without serving ice with Lemon Slice.
    Frisch garnieren

    Zum Schluss — gib eine Zitronenscheibe dazu

Hintergrund

Champs-Élysées: Herkunft & Charakter

Ein Sidecar, bernsteinfarbener Brandy auf Eis und ein heller Brandy-Highball in einer Hotelbar.

Ein Spritzer Angostura

Gedruckt im Savoy Cocktail Book von 1930, hat der Champs-Élysées nie einen überzeugenden Erfinder bekommen. Sein Name zeigt nach Paris, sein Likör in die Alpen, und niemand hat eine Bar oder ein Datum vorgelegt, das den Streit entscheidet. Unversehrt überlebt hat das Verhältnis: drei Teile Cognac auf einen Chartreuse, einen Zitrone und gerade genug Zucker, um sie zu binden.

Die fünfundfünfzig Prozent, die man vergisst

Grüner Chartreuse hat 55 Prozent Alkohol, was leicht zu vergessen ist, wenn er nur ein Viertel dessen ausmacht, was du eingießt. Eine großzügige Hand macht aus dem Glas einen Medizinschrank, hinter dem sich etwas Brandy versteckt. Miss diesen ordentlich ab, statt frei zu gießen, und probier, bevor er der Coupette nahekommt.

Häufige Fragen

Das Champs-Élysées-FAQ

Chartreuse ist bei mir nicht zu bekommen. Was kommt am nächsten?

Génépy ist in den meisten Regalen das Nächstliegende: alpin und kräutrig, in der Mitte etwas leichter. Er füllt denselben Platz neben dem Cognac, doch weil er sanfter ist, willst du vielleicht etwas mehr davon und ein, zwei Milliliter weniger Sirup.

Ich habe die gelbe Flasche. Kommt der Cognac trotzdem durch?

Sogar besser als mit der grünen. Die gelbe hat 40 statt 55 Prozent und ist honigartig statt harzig, sie steht also neben dem Brandy, statt über ihn zu klettern. Der Drink wird runder und deutlich süßer — lass den Zuckersirup also weg.

Muss der Brandy ein Cognac sein?

Er will einen Traubenbrand mit etwas Alter. Ein VSOP hat Trockenfrucht und Vanille, um so viel Chartreuse standzuhalten, während ein junger VS überrollt wird. Armagnac funktioniert und fällt erdiger aus. Spanischer Brandy ist meist zu süß angesichts des Sirups, der ohnehin drin ist.

Alte Rezepte führen einen Spritzer Angostura. Lohnt sich das?

Ja, und er verdient seinen Platz. Ein Spritzer näht die Kräuter an die Zitrone und nimmt etwas Zucker vom Abgang. Bleib aber bei einem. Grüner Chartreuse trägt schon genug Würze, und zwei Spritzer schieben den Drink ins Medizinische.

Champs-Élysées: Welche Zutaten kommen ins Glas?

Das klassische Rezept für Champs-Élysées: 45 ml (1.5 oz) Cognac, 15 ml (0.5 oz) Grüner Chartreuse, 15 ml (0.5 oz) Frischer Zitronensaft, 8 ml (0.25 oz) Zuckersirup, 1 Spritzer Angostura Angostura Bitters. Die Mengen gelten für ein Glas — oben schaltest du auf oz um und rechnest auf 2–4 Drinks hoch.

Champs-Élysées: Wie stark ist der Drink?

Fertig gemixt liegt Champs-Élysées bei rund 32 % Vol. — bevor schmelzendes Eis weiter verdünnt. Damit ist der Drink spirituosenbetont — näher am Martini als am Bier, also trink ihn langsam.

Champs-Élysées: geschüttelt oder gerührt?

Champs-Élysées wird geschüttelt — Faustregel: alles mit Zitrussaft kommt in den Shaker. Rund 13 Sekunden mit reichlich Eis, dann stimmen Kälte und Verdünnung.