Klassischer Cocktail · Geführtes Rezept
Harvard
Jetzt mixenCognac, süßer Wermut und Bitters werden von etwas Sodawasser gelockert. Weinig und warm, mit feinen Perlen, die die Aromen öffnen.
Im GlasCognac · Süßer Wermut · Angostura Bitters · Sodawasser
Genaue Mengen ansehen
Was reinkommt
Zutaten

Bereitmachen, bevor du eingießt
Dein Glas: Tumbler.
Die niedrige, robuste Form passt zu konzentrierten Drinks und gibt einem großen Eiswürfel genug Breite.
- Standardgröße
- 300 ml10¼ oz
- Eis & Servieren
- Mit frischen Eiswürfeln füllen.
- Falls du das Glas nicht hast
- Nimm einen kleinen Wasserbecher mit schwerem Boden.
- Jigger oder Messlöffel
- Cognac45 ml
- Süßer Wermut22 ml
- Sodawasser30 ml
- Angostura Bitters2 Spritzer
Von der Flasche ins Glas
Zubereitung
- 01

Eis ins Glas Fülle das Glas mit Eis
- 02

Abmessen und eingießen Gieße 45 ml Cognac
Cognac
- 03

Abmessen und eingießen Füge 22 ml Süßer Wermut hinzu
Süßer Wermut
- 04

Abmessen und eingießen Füge 2 Spritzer Angostura hinzu
Angostura Bitters
- 05

Sanft auffüllen Fülle mit 30 ml Sodawasser auf
Sodawasser
- 06

Ums Eis rühren Rühre alles sanft um
- 07

Frisch garnieren Zum Schluss — gib eine Orangenscheibe dazu
Hintergrund
Harvard: Herkunft & Charakter

Nach Universitäten benannte Cocktails
Barhandbücher des späten 19. Jahrhunderts sind voller Drinks, die nach amerikanischen Universitäten heißen. Harvard, Yale und Princeton tauchen alle auf, meist ohne Erklärung, wer sie benannte und warum, und die Rezepte wandern von Buch zu Buch. Beim Harvard bleibt die Paarung konstant: Brandy dort, wo ein Manhattan Whiskey nimmt, süßer Wermut daneben, Bitters, um die beiden zu binden. Die Soda ist der Teil, der kommt und geht.
Häufige Fragen
Das Harvard-FAQ
Ein Schuss Soda ist kaum etwas. Reicht das, um zu zählen?
Ja, denn er erledigt nicht die Aufgabe eines Highballs. Dieser Schuss dünnt die Cognac-Wermut-Mischung gerade so weit aus, dass die Aromatik frei wird, und die Perlen tragen sie nach oben. Gib ihn dazu, wenn alles kalt ist, und dreh einmal träge. Alles Energischere, und das Gas ist weg.
Kann ich die Soda ganz weglassen?
Kannst du, und dann hast du den nahen Verwandten eines Brandy-Manhattan, der eine Coupette und kein Eis will. Er ist gut, aber dichter und viel langsamer, mit süßerem Abgang. Die Soda-Version ist die, die zu einem warmen Abend und einer zweiten Runde passt.
Muss der Cognac ein VSOP sein?
VS reicht. Süßer Wermut und Bitters decken die meisten rauen Kanten, und die Soda verdünnt alles, wofür du mehr bezahlt hast. Steck das Geld lieber in den Wermut, wo der Abstand zwischen frischer und müder Flasche schreiend ist.
Mein Wermut ist seit dem Frühjahr offen. Sieht man das bei so kleinem Maß?
Deutlich. Es ist fast ein Viertel dessen, was du eingießt, und süßer Wermut ist verstärkter Wein, keine Spirituose — er oxidiert im Kühlschrank binnen ein bis zwei Monaten nach dem Öffnen. Das Erkennungszeichen ist eine rosinige, leicht gekochte Note, die die Zunge überzieht. Kauf die kleine Flasche und schreib das Datum auf den Verschluss.
Harvard: Welche Zutaten kommen ins Glas?
Das klassische Rezept für Harvard: 45 ml (1.5 oz) Cognac, 22 ml (0.75 oz) Süßer Wermut, 2 Spritzer Angostura Angostura Bitters, 30 ml (1 oz) Sodawasser. Die Mengen gelten für ein Glas — oben schaltest du auf oz um und rechnest auf 2–4 Drinks hoch.
Harvard: Wie stark ist der Drink?
Fertig gemixt liegt Harvard bei rund 22 % Vol. — bevor schmelzendes Eis weiter verdünnt. Damit ist der Drink spirituosenbetont — näher am Martini als am Bier, also trink ihn langsam.
Harvard: geschüttelt oder gerührt?
Harvard wird direkt im Glas auf Eis zubereitet — kein Shaker nötig. Gib die Zutaten der Reihe nach hinein und rühr einmal kurz und vorsichtig um.
Technik-Feinschliff
Techniken in diesem Rezept

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