Klassischer Cocktail · Geführtes Rezept
Abbey
Jetzt mixenFrische Orange macht Gin und weißen Wermut saftiger, Orange Bitters setzen einen würzigen Akzent. Ein lebhafter, duftender Drink auf trockener Basis.
Im GlasGin · Weißer Wermut (blanc) · Orangensaft · Orange Bitters
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Was reinkommt
Zutaten

Bereitmachen, bevor du eingießt
Dein Glas: Coupette.
Der Stiel hält deine Hand vom kalten Drink fern, und aus der gerundeten Kuppa trinkt sich ein Drink ohne Eis ganz leicht.
- Standardgröße
- 200 ml6¾ oz
- Eis & Servieren
- Vorher kühlen; ohne Eis servieren.
- Falls du das Glas nicht hast
- Nimm ein kleines Martiniglas oder ein Dessertglas mit Stiel.
- Shaker
- Barsieb (oder ein kleines Küchensieb)
- Jigger oder Messlöffel
- Gin45 ml
- Weißer Wermut (blanc)15 ml
- Orangensaft22 ml
- Orange Bitters2 Spritzer Orange Bitter
Von der Flasche ins Glas
Zubereitung
- 01

In den Shaker abmessen Gieße 45 ml Gin in deinen Shaker
Gin
- 02

In den Shaker abmessen Füge 15 ml Weißer Wermut (blanc) hinzu
Weißer Wermut (blanc)
- 03

In den Shaker abmessen Füge 22 ml Orangensaft hinzu
Orangensaft
- 04

In den Shaker abmessen Füge 2 Spritzer Orange Bitter hinzu
Orange Bitters
- 05

Eis in den Shaker Fülle den Shaker mit Eis
- 06

Verschließen und schütteln Verschließe den Shaker und schüttle kräftig
- 07

Sauber abseihen Seihe in ein vorgekühltes Glas ab — ohne Eis
- 08

Frisch garnieren Zum Schluss — gib eine Orangenscheibe dazu
Hintergrund
Abbey: Herkunft & Charakter

Kina Lillet und danach
Gedruckte Fassungen aus den 1930ern verlangen Kina Lillet, einen chininhaltigen Aperitifwein, den es in seiner ursprünglichen Form nicht mehr gibt. Der heutige Lillet Blanc ist leichter und weit weniger bitter, weshalb weißer Wermut den Platz still übernommen hat. Um etwas von dem fehlenden Biss zurückzuholen, gib einen dritten Spritzer Orangenbitter oder einen Barlöffel Tonic-Sirup dazu.
Häufige Fragen
Das Abbey-FAQ
Ist Lillet Blanc ein fairer Tausch für den weißen Wermut?
Ja, und ältere Drucke verlangen genau das. Lillet läuft eine Spur süßer und blumiger, nimm ihn also auf 12 ml zurück. Trockener Wermut geht auch, doch der Drink wird mager und will einen Barlöffel Sirup, um die Lücke zu füllen.
Soll er so trüb aussehen?
Trübes Gold ist richtig. Schüttelt man Zitrusfruchtfleisch mit Gin, wird es zu einer leichten Krone aufgeschlagen, die sich nach gut einer Minute setzt. Wer es klarer mag, seiht doppelt durch feines Sieb ab — verliert dabei aber einen Teil der Textur, für die sich der Saft lohnt.
Ist das dasselbe wie ein Bronx?
Nahe Verwandte, nicht derselbe Drink. Der Bronx teilt süßen und trockenen Wermut und führt meist mehr Saft, was runder und fruchtiger ausfällt. Nur weißer Wermut plus Orangenbitter macht dieselbe Frucht trockener und aromatischer.
Wohin verschwindet das Orangenaroma?
Größtenteils in die Luft. Gepresster Saft verliert seine Kopfnoten binnen Minuten, und das Schütteln erledigt den Rest — deshalb kann dieser Drink nach Orange schmecken und nur nach Gin riechen. Press die Frucht unmittelbar vor dem Eingießen und zwirbel dann ein breites Stück Schale über die Oberfläche. Das Öl der Schale trägt den Geruch, den der Saft nicht tragen kann.
Abbey: Welche Zutaten kommen ins Glas?
Das klassische Rezept für Abbey: 45 ml (1.5 oz) Gin, 15 ml (0.5 oz) Weißer Wermut, 22 ml (0.75 oz) Orangensaft, 2 Spritzer Orange Bitter Orange Bitters. Die Mengen gelten für ein Glas — oben schaltest du auf oz um und rechnest auf 2–4 Drinks hoch.
Abbey: Wie stark ist der Drink?
Fertig gemixt liegt Abbey bei rund 25 % Vol. — bevor schmelzendes Eis weiter verdünnt. Damit ist der Drink spirituosenbetont — näher am Martini als am Bier, also trink ihn langsam.
Abbey: geschüttelt oder gerührt?
Abbey wird geschüttelt. Rund 13 Sekunden mit reichlich Eis, dann stimmen Kälte und Verdünnung.
Technik-Feinschliff







