Klassischer Cocktail · Geführtes Rezept
Little Italy
Jetzt mixenEin Manhattan mit Amaro-Wendung — Rye und süßer Wermut, vertieft durch einen bitteren italienischen Amaro.
Im GlasRye Whiskey · Süßer Wermut · Amaro
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Was reinkommt
Zutaten

Bereitmachen, bevor du eingießt
Dein Glas: Coupette.
Der Stiel hält deine Hand vom kalten Drink fern, und aus der gerundeten Kuppa trinkt sich ein Drink ohne Eis ganz leicht.
- Standardgröße
- 200 ml6¾ oz
- Eis & Servieren
- Vorher kühlen; ohne Eis servieren.
- Falls du das Glas nicht hast
- Nimm ein kleines Martiniglas oder ein Dessertglas mit Stiel.
- Shaker
- Barsieb (oder ein kleines Küchensieb)
- Jigger oder Messlöffel
- Rye Whiskey60 ml
- Süßer Wermut22 ml
- Amaro15 ml
Von der Flasche ins Glas
Zubereitung
- 01

In den Shaker abmessen Gieße 60 ml Rye Whiskey in deinen Shaker
Rye Whiskey
- 02

In den Shaker abmessen Füge 22 ml Süßer Wermut hinzu
Süßer Wermut
- 03

In den Shaker abmessen Füge 15 ml Amaro hinzu
Amaro
- 04

Eis in den Shaker Fülle den Shaker mit Eis
- 05

Verschließen und schütteln Verschließe den Shaker und schüttle kräftig
- 06

Sauber abseihen Seihe in ein vorgekühltes Glas ab — ohne Eis
- 07

Frisch garnieren Zum Schluss — gib zwei Brandykirschen am Spieß dazu
Hintergrund
Little Italy: Herkunft & Charakter

Cynar in der Mitte
Audrey Saunders setzte ihn Mitte der 2000er auf die Karte ihrer New Yorker Bar Pegu Club, mit Cynar in der ursprünglichen Spezifikation genannt. Diese Zuschreibung ist für einen Drink dieses Jahrgangs ungewöhnlich solide. Der Name zeigt in einem Atemzug auf das Manhattan-Viertel und auf die italienische Hälfte des Rezepts — die Sorte Witz, die hängen bleibt.
Cynar führt Artischocke unter seinen Botanicals, was nach Kuriosum klingt und kein bisschen danach schmeckt. Was durchkommt, ist eine dunkle, leicht herzhafte Bitterkeit mit einer Karamellkante. Gegen Rye füllt sie die Lücke, in der ein einfacher Manhattan etwas hohl wirken kann — zwischen dem ersten Würzeschlag und dem süßen Abgang.
Häufige Fragen
Das Little Italy-FAQ
Zu welchem Amaro greife ich?
Cynar ist die ursprüngliche Wahl und das, worum herum dieser Drink austariert ist. Er basiert auf Artischocke und hat nur 16 Prozent Alkohol, fügt also Bitterkeit ohne Stärke hinzu. Averna führt ihn süßer und karamelliger. Fernet ist in dieser Menge weit zu dominant und plättet den Rye.
Ist das im Grunde ein Manhattan?
Er ist auf einem gebaut, wobei der Amaro die Arbeit übernimmt, die sonst Bitters leisten — nur lauter. Rye und süßer Wermut bleiben unverändert. Was du bemerkst, ist die Mitte des Schlucks. Wo ein Manhattan geradewegs von der Würze zur Süße läuft, schiebt dieser etwas Dunkles, Pflanzliches dazwischen.
Muss es ein Stielglas sein?
Ein kleines Weinglas oder irgendein Stielglas um hundertfünfzig Milliliter. Der Stiel ist das Entscheidende, denn die Hand wärmt ein Glas voller Spirituose schnell auf. Ein gekühltes Tumblerglas ohne Eis ist die Rückfalloption. Meide Breites und Flaches, wo das Aroma entwischt, bevor du die Hälfte geschafft hast.
Kann ich beim Amaro nachlegen?
Mit Cynar ist ein etwas größeres Maß ungefähr die Decke, mit allem Stärkeren weniger. Darüber wird der Whiskey zur Begleitnote, und du trinkst Amaro mit Rye darin. Für mehr Bitterkeit ohne mehr Zucker gib zwei Spritzer Orange Bitters dazu und lass den Amaro in Ruhe.
Little Italy: Welche Zutaten kommen ins Glas?
Das klassische Rezept für Little Italy: 60 ml (2 oz) Rye Whiskey, 22 ml (0.75 oz) Süßer Wermut, 15 ml (0.5 oz) Amaro. Die Mengen gelten für ein Glas — oben schaltest du auf oz um und rechnest auf 2–4 Drinks hoch.
Little Italy: Wie stark ist der Drink?
Fertig gemixt liegt Little Italy bei rund 36 % Vol. — bevor schmelzendes Eis weiter verdünnt. Damit ist der Drink spirituosenbetont — näher am Martini als am Bier, also trink ihn langsam.
Little Italy: geschüttelt oder gerührt?
Little Italy wird geschüttelt. Rund 13 Sekunden mit reichlich Eis, dann stimmen Kälte und Verdünnung.
Technik-Feinschliff






